Residenz der Musen - das barocke Schloss als
Wissensraum
Programm
27.8.
Einführung
"Theatrum sapientiae". Statik und Dynamik höfischer Wissensarchitekturen
(Hole Rößler, Luzern)
Abendvortrag
Alchemie bei Hofe. Experimente zur Belustigung und zur Belehrung
(Georg Schwedt, Bonn)
28.8.
- Pablo Schneider (Berlin): Repräsentation oder Illustration. Die
Ikonographie des Hundisburger Deckengemäldes im Kontext der höfischen
Wissenskultur
- Ulrich Schütte (Marburg): Wahrnehmung und Wissen. Enzyklopädische
Kenntnisse und das Schloss der Fürsten um 1700
- Michaela Völkel (Potsdam): Vom „Begaffen prächtiger Möbel“ zum
Bildungserlebnis. Schlossbesichtigungen in der Frühen Neuzeit
- Robert Felfe (Berlin): Versenkung und Kurzweil. Aggregatzustände der
Aufmerksamkeit bei Hof
- Simon Paulus (Braunschweig): Architektur sammeln. Welfische Ambitionen
zwischen Musenberg und Salztal
Schlossbesichtigung
- Flemming Schock (Darmstadt): Vom Schloss aufs Papier. Publizität und
Popularität barocker Sammlungsräume
- Hartmut Hecht (Berlin): Theatrum naturae et artis und Scientia generalis.
Leibniz zwischen Fürstenhof und Akademie
29.8
- Frank Druffner (Marbach): Wissensraum und Bildungspraxis. Die
Reichsabteien als Musensitze
- Stefan Schweizer (Düsseldorf): Das Wissen des Hofgärtners
- Reinhard Krüger (Stuttgart): Louis XIV. als Sammler, oder die symbolische
Erlangung der Herrschaft über die unendlichen Räume und die geschichtliche
Zeit
Schlussdiskussion
Schloss- und Gartenbesichtigung
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