28.1.
Begrüßung
(Irene Bandhauer-Schöffmann, Wien, Klagenfurt; Andreas Schneider, Gießen;
Frank Bösch, Gießen)
Einführung
(Andreas Schneider, Gießen)
Panel 1: Terrorismus und die Ordnung der Geschlechter in
printmedialen Darstellungen
(Moderation: Christoph Hilgert, Gießen)
- Sylvia Schraut (München): „Weichei-Macho und Terroristen-Mutti“.
Terroristenbilder, Deutungsversuche und Geschlechterstereotypen in der
Presse in ihrer historischen Entwicklung
- Clare Bielby (Hull): „Nestbeschmutzerinnen“? The Violent Women of the
1960s and 1970s West German Print Media
- Hanno Balz (Lüneburg): Feindbilder von der „bewaffneten Frau“:
Mediale Darstellungen von RAF und Weather Underground
- Eva Maria Modrey (Gießen): „Die Welt empört. Die Mörder feiern. Die
Bundesrepublik gedemütigt.“ Mediale Konstruktion von Männlichkeit bei
dem terroristischen Attentat in München 1972
(Kommentar: Frank Bösch, Gießen)
Panel 2: Filmische Darstellungen von Terrorismus und
Geschlecht
(Moderation: Caroline Rothauge, Gießen)
- Jan Henschen (Erfurt, Weimar, Jena): Der Terrorist, der Mann, der
Kinoheld. Eine deutsch-französische Asynchronie über Vorbilder und
Nachleben
- Todd Goehle (Binghamton, NY): „What type of man sees red?“ Death Wish,
transnational publics, and gendered solutions for West German criminality
and terror
- Till Knaudt (Bochum): Emanzipation aus der Badewanne oder Eifersuchtsmord?
Der japanische Film „Die Vereinigte Rote Armee“ im Vergleich mit dem „Baader-Meinhof-Komplex“
(Kommentar: Hedwig Wagner, Gießen)
29.1.
Panel 3: Terrorismusbekämpfung und Geschlechterordnung -
Reaktionen des Staates
(Moderation: Patricia Melzer, Philadelphia, PA)
- Gisela Diewald-Kerkmann (Bielefeld): Herausforderung der bundesdeutschen
Justiz: Terroristinnen vor Gericht
- Dominique Grisard (Basel): Terrorismus als Regierungstechnik: Eine
Geschlechteranalyse des Linksterrorismus in der Schweiz, 1970-1983
- Irene Bandhauer-Schöffmann (Wien, Klagenfurt): Eine Verführung
österreichischer Studenten durch „deutsche Terrordamen“?
Terrorismusbekämpfung in Österreich
- Vojin Sasa Vukadinovic (Berlin): Spätreflex und Indifferenz. Über das
Fortleben und den Umgang mit antifeministischer Geschichte. Zwei Fallstudien
(Kommentar: Dirk van Laak, Gießen)
Panel 4: Vergeschlechtlichte (Selbst-)Stilisierungen des
Terrorismus
(Moderation: Andreas Schneider, Gießen)
- Katharina Karcher (Warwick): Femininity as camouflage - gendered
performances during the liberation of Andreas Baader in May 1970
- Annette Vowinckel (Potsdam): Leila Khaled und Souhaila Andrawes:
Kulturelle Codierungen im Kontext der bundesdeutschen Palästinasolidarität
- Olaf Gätje (Gießen): Vul(v)arismen: Zur Konventionalität und
Iterativität vulgärer Bezeichnungen von 1968 bis heute
(Kommentar: Hubertus Büschel, Gießen)
Panel 5: Das Geschlecht des Terrorismus in literarischen
Verarbeitungen
(Moderation: Norman Ächtler, Gießen)
- Wolfram Ette (Bielefeld, Chemnitz): Hamlet-Ophelia. Ein deutscher
Terrorist
- Kirsten Prinz (Gießen): Literarische Erinnerungen an die RAF. Zum
Verhältnis von Genderinszenierungen und Terrorismusdeutungen bei Elfriede
Jelinek, Michael Wildenhain und Leander Scholz
(Kommentar: Anja Schwarz, Konstanz, Gießen)
Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=12964