Belarus zwischen Ost und West. Von der
polnisch-litauischen Union zum russisch-sowjetischen Imperium
Programm
13.3.
Eröffnung
(Thomas Bohn, München; Viktor Šadurskij, Minsk)
Panel I: Polnisch-litauische Union
(Moderation: Hennadz Sahanovic, Minsk)
- Christophe von Werdt (Bern): Spätmittelalterliche/frühneuzeitliche
Stadt- und Gemeindebildung in Belarus
- Stefan Rohdewald (Passau): (Trans-)Konfessionelle Identität in Belarus im
17. Jahrhundert am Beispiel der Verehrung von Josafat Kuncevyc
- Olga Lazorkina (Minsk): Die Adelsrepublik und die deutschen Fürstentümer
im 17. Jahrhundert
Panel II: Zarenreich
(Moderation: Zachar Šybeka, Minsk)
- Valer Bulhakau (Minsk): Das rußländische Imperium - die Wiege des
weißrussischen Nationalismus
- Aleksandr Tichomirov (Minsk): Belarus zwischen Russland, Polen und
Deutschland (1863-1916 gg.)
- Vladislav Frolcov (Minsk): Der Begriff „Weißrussland“ in der
deutschen Außenpolitik: das Problem der Identifikation
Panel III: Stalinismus und Nationalsozialismus
(Moderation: Kuzma Kozak, Minsk)
- Alexander Friedman (Saarbrücken): Deutschlandbilder weißrussischer Juden
in der Zwischenkriegszeit
- Alexander Brakel (Mainz): Die sowjetischen Partisanen und ihr Verhältnis
zur Zivilbevölkerung
- Aliaksandr Dalhouski (München): Zwangsarbeit im Dienst zweier Regime.
Weißrussen unter nationalsozialistischer und unter stalinistischer
Herrschaft
Panel IV: Sowjetisierung und Modernisierung
(Moderation: Dzmitrij Kryvašej, Minsk)
- Iryna Kashtalian (Minsk): Die Sowjetisierung der westlichen Belarus’ im
ersten Nachkriegsjahrzehnt in der Wahrnehmung „kleiner Leute“
- Felix Ackermann (Frankfurt/Oder): Landflucht und interethnische
Beziehungen
- Rayk Einax (Jena): Kirchenkampf und Renitenz
14.3.
Panel V: Transformation
(Moderation: Victor Ostroga, Minsk)
- Manuel Leppert (Jena): Lukaschenko und Belarus: Thesen zur Persistenz
einer 15jährigen Herrschaft
- Imke Hansen (Hamburg): Geschichtsbilder und Identitätsentwürfe
- Artur Klinau (Minsk): Transformationen der belarussischen Kultur in den
letzten Jahrzehnten
Panel VI: Das Potsdamer Tschernobyl-Projekt
(Moderation: Thomas Bohn, München)
- Andrej Stepanov (Minsk): Die Tschernobyl-Politik während der Perestroika
(1986-1989)
- Melanie Arndt (Potsdam): Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl
- (Kommentar: Astrid Sahm, Minsk)
Panel VII: Das Oldenburger Trasjanka-Projekt
(Moderation: Siarhiej Zaprudski, Minsk)
- Sviatlana Tesch (Oldenburg): Die Trasjanka - „vermischtes
weißrussisch-russisches Chaos“ oder neue Sprache?
- Diana Lindner: Sprachverhalten in Weißrussland. Erste empirische Befunde
(Kommentar: Susanne Golz, Jena)
Abschlussdiskussion
(Moderation: Viktor Šadurskij, Minsk)
- Sergej Chodin (Minsk): Gegenwärtige Tendenzen des Geschichtsunterrichts
und der Geschichtswissenschaft in der Republik Belarus’
Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=10878
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