Die deutsche Frage im Ost-West-Geflecht - zum 20.
Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer
Programm
5.11.
Einführung
(Leonid Luks, Eichstätt)
- Jürgen Zarusky (München): Die Stalin-Noten von 1952 im Lichte neuer
Dokumente aus russischen Archiven
- Boris Chavkin (Moskau): Wladimir Semjonow über die deutsche Frage - zu
den Aufzeichnungen des sowjetischen Deutschlandexperten
6.11.
- Leonid Luks (Eichstätt): Die Deutschlanddebatte in der nichtoffiziellen
polnischen Publizistik der 1970er Jahre
- Alexander Vatlin (Moskau): Gorbatschow und die deutsche Frage
- Tatiana Timofeeva (Moskau): Russische Reaktionen auf den deutschen
Einigungsprozess im Spiegel der Umfragen
- Horst Teltschik (angefragt): Die Deutschlandpolitik der Regierung Kohl
nach dem Fall der Mauer
- Andreas Umland (Eichstätt): Die Auflösung der DDR
- Zaur Gasimov (Mainz): Das sowjetische Militär und die deutsche Frage
(1989-1990)
- Wanda Jarzabek (Warschau): Die Reaktion der Regierung Mazowiecki auf den
deutschen Einigungsprozess
- Peter Durucz (Eichstätt): Ungarns Beitrag zur friedlichen Revolution in
der DDR
- Jan Pauer (Bremen) (angefragt): Die samtene Revolution in Prag und die
deutsche Frage
- Klaus Schubert (Eichstätt): Der skeptische Verbündete - F. Mitterand und
die deutsche Einheit
7.11.
- John Andreas Fuchs (Eichstätt): Angelsächsische Widersprüche - die
Reaktion Londons und Washingtons auf den deutschen Einigungsprozess
- Heinz Hürten (Eichstätt) (angefragt): 1870/71 und 1989/90 - zwei
deutsche Einigungsprozesse im Vergleich
Podiumsdiskussion
Droht Europa 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer eine neue
Ost-West-Konfrontation? Was liegt den Identitätskrisen der postkommunistischen
Zivilgesellschaften zugrunde? Versuch einer Bilanz
Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=11608
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