Globale und transnationale Konfigurationen der Zwischenkriegszeit, 1919-1939
Programm
27.8.
Begrüßung und Einführung
(Hendrik Birus, Marc Frey, Christoph Meyer, Sönke Kunkel, Bremen)
Sektion I: Vernetzte Gesellschaften
- Florian Riedler (Berlin): Wirtschaftsakteure in den
deutsch-türkischen Gesellschaftsbeziehungen in der Zwischenkriegszeit
- Esther Möller (Bremen): Französische Schulen im Libanon in der Mandatszeit
(1920-1943) - Orte eines Kulturtransfers?
Sektion II: Globalisierung: Kontinuitäten und Brüche
- Christof Dejung (Konstanz): Wo ist die De-Globalisierung? Globale
Expansionsstrategien der Schweizer Handelsfirma Gebrüder Volkart nach 1919
- Christiane Berth (Hamburg): Kaffeehandel in Krisenzeiten. Die Netzwerke
norddeutscher Kaffee-Akteure in der Zwischenkriegszeit (1919-1939)
- Georg von Graevenitz (Florenz): Die Transnationalisierung von Interessen.
Die Commission Internationale d’Agriculture in der Weltwirtschaftskrise
Sektion III: Anfänge der Entwicklungspolitik?
- Daniel Maul (Gießen): Globalisierte Hilfe - amerikanische NGOs und
die Entstehung eines internationalen Relief-Regimes 1880-1950
- Christoph Meyer (Bremen): Der Völkerbund in Genf - Wegbereiter eines
modernen Entwicklungsgedankens?
- Hubertus Büschel (Gießen): Die Hilfe zur Selbsthilfe. Zur Globalgeschichte
eines kolonialen Entwicklungsprinzips in den 1920er/1930er Jahren
28.8.
Sektion IV: Postkoloniale Perspektiven
- Elisabeth Engel (Berlin): „In the first place, you must combine“ -
„Race“ als Vision globaler Gemeinschaften in Britisch West-Afrika
- Maria Framke (Bremen): Faschistische Expansionspolitik. Wahrnehmungen,
Diskussionen und Reaktionen in Indien am Beispiel des Italo-Abessinischen
Krieges und der Sudentenkrise
- Susann Lewerenz (Oldenburg): „[...] da dem Wesen der Artistik stets die
internationale Leistung eigen sei [...]“. Zur Frage der „Internationalität“
im deutschen Unterhaltungsgewerbe, 1919-1939
Sektion V: Diskursive Verschiebungen
- Regula Ludi (Bern): Menschenrechte als Sprache der transnationalen
politischen Kommunikation in der Zwischenkriegszeit
- Torsten Weber (Bremen): Wer und was spricht für „Großasien“?
- Camiel Oomen (Göttingen): Die „Internationalen Jugendtage“ als Forum
transnationaler Generationsrede
Sektion VI: Institutionen als Interaktionsorte
- Christian Haase (Nottingham): Aufstieg und Krise der Institute für
Internationale Beziehungen. Chatham House, der Council on Foreign Relations
und das Hamburger Institut für Auswärtige Politik 1920-1939
- Jürgen Dinkel (Gießen): Die „Liga gegen Imperialismus und für nationale
Unabhängigkeit“ (1926-1937)
- Maya Okuda (Heidelberg): Japan und der Völkerbund. Die intellektuellen
Netzwerke der Zwischenkriegszeit
Abschlussdiskussion
Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=12010
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