11.12.
Eröffnung der Tagung
(Dominik Groß, Stefanie Westermann, Aachen)
Eröffnungsvortrag
Der Wert des Lebens und das Schweigen der Opfer
(Heiner Fangerau, Ulm)
Sektion I: Nationalsozialismus
- Thorsten Noack (Düsseldorf): „Euthanasie“-Verbrechen - die
Reaktionen der Alliierten
- Hedwig Thelen (Oldenburg, Bremen): „Es heißt, der Staat hat kein Geld -
gebt euch damit zufrieden.“ Anstaltsalltag im Spiegel von Patientenbriefen
- Maike Rotzoll, Thomas Röske (Heidelberg): Die Opfer der „Aktion T-4“
Sektion II: „Euthanasie“ und Vergangenheitsaufarbeitung
- Ute Hoffmann (Bernburg): Aspekte zur gesellschaftlichen Aufarbeitung
der „Euthanasie“
- Boris Böhm (Pirna-Sonnenstein): „Euthanasie“-Verbrechen ausstellen
Öffentliche Abendveranstaltung
„Lebensunwert“
(Film und Gespräch mit: Paul Brune, Robert Krieg, Monika Nolte)
12.12.
Fortsetzung Sektion II: „Euthanasie“ und
Vergangenheitsaufarbeitung
- Thomas Stöckle (Grafeneck): Gedenkstättenbesucher in der
Auseinandersetzung mit der „Euthanasie“
- Michael Seidel (Bielefeld: Die deutsche Psychiatrie im Nationalsozialismus -
Konsequenzen für die Gegenwart
- Gerrit Hohendorf (München): Die nationalsozialistischen Krankenmorde
zwischen Tabu und Argument
Sektion III: Zum Umgang mit der Vergangenheit bei
Betroffenen
- Georg Lilienthal (Hadamar): Opfer und Angehörige im Kontakt mit dem
Ort des Verbrechens
- Achim Tischer (Bremen): Angehörigeninitiativen
- Dorothee Roer (Frankfurt am Main): Verarbeitungsmöglichkeiten und -grenzen
bei Betroffenen
- Alfred Fleßner (Oldenburg): Zur Aufarbeitung der NS-„Euthanasie“ in den
Familien
- Stefanie Westermann (Aachen): Umgang mit Betroffenen - Perspektiven von
Betroffenen
Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=12795