Perspektive, Polyphonie, Performativität - Funktionen von Reden in antiken Geschichtswerken

Programm

25.9.

Eröffnungsvortrag
The „Rhetoric“ of History: Allusion and Intertextuality in Historiographical Speeches
(John Marincola)

26.9.

Griechische Geschichtsschreibung
(Diskussionsleitung: Peter von Möllendorff)
Carlo Scardino (Basel): Die Rolle der direkten Reden in der Erzählung der Expansion des Perserreichs bei Herodot / Thomas Schmitz (Bonn): The Mytilenaean Debate in Thucydides III / Nicolas Wiater (Bonn): Speaker and Narrator: Polybius’ anèr pragmatikós Reconsidered

Römische Geschichtsschreibung
(Diskussionsleitung: Helmut Krasser)
Matthew Fox (Glasgow): Cicero’s contribution to the rhetoric of Roman historiography / Chrysanthe Tsitsiou-Chelidoni: Macht - Rhetorik - Autorität. Bemerkungen zur Funktion der Reden in den commentarii Caesars / Ulrike Egelhaaf-Gaiser (Göttingen): non sunt composita verba mea. Gespiegelte Erzählkunst in der Mariusrede des Sallust / Dennis Pausch (Gießen): Der Feldherr als Redner und der Appell an den Leser. Wiederholung und Antizipation in den Reden bei Livius

27.9.

Kaiserzeitliche Geschichtsschreibung und übergreifende Fragestellungen
(Diskussionsleitung: Fritz-Heiner Mutschler)
Peter Kuhlmann (Göttingen): Die Maecenas-Rede bei Cassius Dio: Anachronismen und intertextuelle Bezüge / Rhiannon Ash (Oxford): Fighting Talk: Dillius Vocula’s Last Stand (Tacitus Histories 4.58) / Christoph Leidl (Heidelberg): Von der (Ohn)macht der Rede. Hörerreaktionen in der Historiographie

Gelegenheit zur Abschlussdiskussion

Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=9748

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