"Keine Zeit zu trauern ...?" Die Justiz nach 1945: Was war der Preis für ihr nahtloses Weiterfunktionieren?

Programm

12.8.

Begrüßung und Einführung
(Helia-Verena Daubach, Recklinghausen)

Ingo Müller (Hamburg): Vertreibung jüdischer Juristen -Vertreibung der Rechtskultur aus Deutschland / Joachim Perels (Hannover): Das juristische Erbe des Dritten Reiches in der Justiz: Beschädigung der dritten Gewalt im demokratischen Rechtsstaat / Hannes Püschel (Potsdam): Anwälte erinnern - zur Geschichtspolitik des Deutschen Anwaltsvereins (DAV) von 1998 bis 2008 / Claudia Spring (Wien): N.N. / Wolfgang Form (Marburg): Art. 131 GG und die Folgen

Filmbeitrag zum Thema

13.8.

Christoph Jahr (Berlin): Karl Siegfried Baders Auseinandersetzung mit dem juristischen Erbe des Nationalsozialismus und sein Beitrag zur Demokratisierung der Justiz / Christina Kleiser (Wien): „Täter...ohne Tat“? Post-national-sozialistische Rechts- und Moralvorstellungen im Prozess gegen Erich Raja. Ein Beitrag zu den Entstehungsbedingungen von Rechtskultur nach 1945 / Tobias Freimüller (Jena): „Die Unfähigkeit zu trauern“ - von der Geschichte einer Diagnose / Lena Foljanty (Frankfurt am Main): Symbolische Rehabilitation: Richter in der Naturrechtsdebatte der Nachkriegszeit / Christiane Wilke (Ottawa): Gespenstisches Erbe: die Gegenwart von NS-Rechtsbeugungsfällen in den BGH-Urteilen zur Rechtsbeugung von DDR-Richtern

14.8.

Helmut Kramer (Wolfenbüttel): Wie standen die Richter zu ihrem Handeln? Wie sahen das die anderen? Wie sahen sie sich selbst?

Impulsreferat für die Fishbowl-Diskussion
„Wichtig ist, was hinten rauskommt“. Richterliche Alltagsüberzeugungen: Funktional und distanziert?
(Helia-Verena Daubach, Recklinghausen)

Fishbowl-Diskussion/Abschlussdiskussion

Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=9175

[Zurück] [Zum Seitenanfang] [Zum Veranstaltungskalender]


©

Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., 2008.
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Übernahme in elektronische Medien nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der AHF.
www.ahf-muenchen.de