Der Abschied vom Imperium im 20. und 21. Jahrhundert: Mittel- und osteuropäische Erinnerungen

Programm

13.11.

Einführung
(Leonid Luks, Eichstätt)

Karsten Ruppert (Eichstätt): Der Zusammenbruch der Imperien im Ersten Weltkrieg und seine Folgen für Europa / Nikolaus Lobkowicz (Eichstätt): Tschechien und das Habsburger Erbe

14.11.

Aigul Ashirova (Eichstätt): Der Panturkismus / Peter Krupnikow (Riga, München): Baltische Verfechter der russischen und der deutschen Imperialidee / Alexander Vatlin (Moskau): Vom „weißen“ zum „roten“ Imperium - die Entstehung des Sowjetreiches / Heinz Hürten (Eichstätt): Die Sehnsucht nach dem „Reich“ in der Weimarer Republik / Vladimir Kantor (Moskau): Das imperiale Denken am Beispiel des Zarenreiches / Alexei Rybakov (Eichstätt): Das 1. und das 3. Rom in der Poesie Osip Mandel´štams / György Dalos (Budapest, Berlin): Der Mitteleuropa-Diskurs der 1970er und 1980er Jahre - die Sehnsucht nach dem Habsburger Reich? / Zaur Gasimov (Eichstätt): Der imperiale Gedanke und die Nationalitätenfrage in der Sowjetischen Armee zur Zeit der Gorbatschowschen Perestrojka

15.11.

Boris Chavkin (Moskau): Die Nostalgie nach dem Stalinschen Imperium im postsowjetischen Diskurs / Leonid Luks (Eichstätt): Postimperiale Demokratisierungsprozesse am Beispiel der Weimarer Repu-blik und des postsowjetischen Russland / John Andreas Fuchs (Eichstätt): Das letzte Imperium? - imperiale Erfahrungen im heutigen amerikanischen Diskurs

Podiumsdiskussion
Warum scheiterte der Versuch Gorbatschows, die Sowjetunion zu erneuern?

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