„Die Natur ist überall bey uns“ - Mensch und Natur in der Frühen Neuzeit

Programm

28.8.

Einführung und Begrüßung
(Aline Steinbrecher, Sophie Ruppel)

Einführungsvortrag
Menschen und andere Tiere. Varianten des Umgangs
(Paul Münch, Essen)

29.8.

Themenblock I: Die alltägliche Natur
Aline Steinbrecher (Zürich): Die gezähmte Natur im Wohnzimmer. Bürgerliche Hundehaltung in der Frühen Neuzeit / Carsten Stühring (Göttingen): Tiermedizinische Praxis im 18. Jahrhundert. Zur Wahrnehmung von Rinderseuchen im Kurfürstentum Bayern im 18. Jahrhundert / Sebastian Bott (Zürich): Ermunterung zu einer schweizerischen Vogelkunde. Helevtischer Patriotismus und „politische Vögel“ im ausgehenden 18. Jahrhundert / Martin Schmid (Wien): Die Donau als sozio-naturaler Schauplatz. Grundlagen für die Umweltgeschichte einer europäischen Wasserscheide in der Frühen Neuzeit / Heike Düselder (Osnabrück): Vom „Botanisieren“ und der „Nützlichkeit der Natur“. Naturaneignung und Herrschaftsverständnis des Adels im Kontext von Bildung, Ökonomie und Ästhetik / Sophie Ruppel (Basel): Das grünende Reich der Gewächse. Vom vielfältigen Nutzen der Pflanzen im bürgerlichen Diskurs (1750-1830) / Urte Stobbe (Göttingen): Pflanzen zählen, Erträge errechnen und Tabellen schreiben. Der Alltag der Hofgärtner in den Lustgärten des Herrscherhauses Hessen-Kassel Ende um 1800

Führung durch das Landgut Castelen

Einführungsvortrag
Religion und Natur in der Frühen Neuzeit. Aspekte einer vielschichtigen Beziehung
(Kaspar von Greyerz, Basel)

30.8.

Themenblock II: Natur - Mensch - Gott; Außergewöhnliche Natur
Tina Asmussen (Luzern): Zwischen Eschatologie und Autopsie - der Blick in die Natur im 17. Jahrhundert / Simona Boscani-Leoni (Chur): Zwischen Gott und Wissenschaft. Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) und die Naturwahrnehmung in der Frühen Neuzeit / Ursula Schlude (Dresden): Natur und Schriftlichkeit. Warum eine Fürstin des 16. Jahrhunderts nicht den Mont Ventoux besteigt und sie Gott braucht, um in die Natur verbessernd einzugreifen / Jens Awe (Freiburg): Der Beginn und die Paradigmen positiver Wahrnehmung von Bergen bei Conrad Gesner (1516-1565) und Benedict Marti (1522-1574)

Schlussdiskussion

Weitere Informationen
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=9580

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