AHF-Information Nr. 32 vom 26.6.2000
Am 3. März 2000 trafen sich auf Einladung des Collegium Carolinum gut 130 Studierende und Wissenschaftler, die sich in ihren Forschungen mit den böhmischen Ländern, der Tschechoslowakei bzw. dem heutigen Tschechien beschäftigen. Einen Tag lang diskutierten sie im Adalbert-Stifter-Saal in der Münchner Hochstraße über Fragen und Aspekte von Vergangenheit und Gegenwart dieser Region. Wie das Treffen zeigte, wenden sich neben den Geschichts-, Sprach- und Kulturwissenschaften in letzter Zeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz zunehmend auch andere Disziplinen dieser Region zu und ermöglichen durch die Anwendung anderer methodischer Zugänge zum Teil neue Perspektiven auf Entwicklungen, Phänomene, Strukturen und Eigenheiten der böhmischen Länder und ihrer Bewölkerung.
Ferdinand Seibt (München) eröffnete die Konferenz mit einem Rückblick auf die historiographische Entwicklung der geschichtswissenschaftlichen Bohemistik der letzten Jahrzehnte. Er erinnerte daran, daß die tschechoslowakischen Archive lange für die westliche Forschung verschlossen waren und sich die deutsche historische Bohemistik in dieser Zeit lange als „Geschichtswissenschaft ohne Quellen“ behaupten mußte. Trotz des Enthusiasmus über die seit 1989 möglich gewordenen Kontakte mit tschechischen und slowakischen Historikern ließe sich der gewachsene „Antagonismus zwischen zwei nationalen Geschichtswissenschaften“ nur schwer und erst allmählich überwinden. Es gestalte sich nicht nur der Zutritt zu den Archiven weiterhin schwierig – wenn auch nicht mehr aus ideologischen, sondern nun eher aus bürokratischen und technischen Gründen –, sondern auch der Dialog mit den tschechischen Kollegen, bei denen zudem generationsspezifische Konflikte zu klären seien. Abschließend hob Seibt die positive Entwicklung des Fachs bzw. Arbeitsgebiets „Historische Bohemistik“ in den letzten zehn Jahren hervor.
Die Bohemistik im breitesten Sinne als eine expandierende Bewegung zu verstehen, bedeutete für Robert Luft – den Initiator der Münchner Bohemisten-Treffen – den singulären Blick auf Böhmen oder bohemistische Themen durch komparative Studien zu ergänzen. Solche vergleichenden Arbeiten werden für die Zeitgeschichte seit einigen Jahren in größerer Zahl vom Dresdner Hannah-Arendt-Institut durchgeführt, das mit zwei Projekten auf dem Treffen vertreten war: Jörg Osterloh (Dresden) stellte sein Dissertationsprojekt mit dem Titel „Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland unter besonderer Berücksichtigung der Arisierungspolitik“ vor. Seine Absicht ist es, das Schicksal der tschechischen und deutschen Juden aufzuarbeiten, die nach dem 29. September 1938 in den an das „Reich“ angeschlossenen Gebieten verblieben. Ziel der nationalsozialistischen Politik war auch im Sudetengau die Isolation, Entrechtung und Enteignung der jüdischen Bevölkerung. Bereits kurz nach dem „Anschluß“ erreichte die antisemitische Mobilisierung mit der „Reichskristallnacht“ am 9. November einen ihrer traurigen Höhepunkte, was Osterloh in die These faßte, daß die Judenverfolgung im Sudetengau kompromißloser und härter als im „Altreich“ und in Österreich durchgeführt wurde und daß die unterschiedlichen Phasen von Verfolgung, Enteignung und Verteilung des Eigentums geradezu „im Zeitraffer nachgeholt“ wurden.
Mit einem spannenden, vielversprechenden Projekt, das nahe an die Gegenwart heranrückt, befaßt sich Christoph Boyer (Dresden) unter dem Titel „Herrschaftsstabilisierung durch Sozial- und Konsumpolitik: DDR und CSSR im Vergleich (1963-1976)“. Boyer sieht den Staatssozialismus nicht als „statisches Gebilde im Reich des Bösen“, sondern als System, das sich zumindest innerhalb bestimmter Grenzen anzupassen vermochte und das dabei zu „perversen Innovationsleistungen“ in der Lage war – in dem Sinne, daß „auch Verkümmerung eine Anpassungs- und Stabilisierungsmaßnahme sein kann“. Als Reformen diesen Zuschnitts versteht Boyer gleichermaßen die Politik während der „Normalisierung“ in der CSSR und während des Realsozialismus in der DDR in den frühen siebziger Jahren. Neben der Wiederherstellung von Parteiherrschaft, Planwirtschaft und der „geräuscharmen Repression“ durch die Sicherheitsdienste bildete nach Boyer die „Pazifierung“ der Bevölkerung beider Länder durch Konsumpolitik ein Kernelement dieser Reformen. Wie diese im einzelnen durchgesetzt wurden, welche nationalen Spezifika sie aufwiesen, inwieweit diese Politik wirkliche Legitimationseffekte hatte und Erfolge erzielte, bzw. wann sie endgültig scheiterte, sind Leitfragen dieses Forschungsprojekts. Als Quellen sollen neben den generellen Stellungnahmen und Programmpapieren aus den staatlichen zentralen Archiven Unterlagen der Führungskader der Partei, Gewerkschaften und Sicherheitsdienste genutzt werden, um Rückschlüsse auf die gesellschaftliche Situation zu ermöglichen.
Der zweite Teil des Vormittags, moderiert von Christiane Brenner, gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die ihr Forschungsvorhaben als Exposé schriftlich eingereicht hatten, die Gelegenheit, ihre Projekte kurz vorzustellen. Auch hierbei zeigte sich, daß das Interesse an zeithistorischen und aktuellen Fragestellungen gewachsen ist und neben der Geschichtswissenschaft zunehmend angrenzende Sozialwissenschaften die böhmischen Länder als Untersuchungsgegenstand entdecken (vgl. dazu im einzelnen den Anhang). Ausführlicher informierte K. Erik Franzen (München) über den von ihm jüngst initiierten „Forschungspool sudetendeutsche Studien“. Dieses neue Austauschforum soll Forschenden, die sich mit Aspekten der „kollektiven Identität“ der Sudetendeutschen in Geschichte und Gegenwart beschäftigen, erleichtern, sich international miteinander zu vernetzen. Unter anderem soll mit dem Aufbau eines solchen Netzwerkes ein Gegengewicht zu jenen Studien gebildet werden, die vornehmlich von Sudetendeutschen selbst betrieben werden und nicht selten mit rein deskriptiven oder gar mit politischen Zielstellungen verbunden sind. Als Diskussionsplattform hat Franzen im Internet eine „info-group“ eingerichtet, auf deren Homepage nicht nur ein aktualisiertes Verzeichnis von Veranstaltungen, Forschungsvorhaben und Publikationen eingesehen, sondern auch in einem „chat-room“ diskutiert werden kann. Franzen beendete sein Referat mit dem Aufruf „Come, and join the pool!“ (Mail-Adresse: <k.erik.franzen@gmx.de>).
Der erste Teil des Nachmittags wurde von Michaela Marek moderiert, die dem Auditorium zwei „Exoten“ der Bohemistik ankündigte. Zunächst präsentierte Gerald Sprengnagel (Salzburg) sein Projekt „Proßnitz gegen Prostejov. Klassenformierung und Nationenbildung in einer Industriestadt in Mähren, 1861-1892“. Er unternimmt den Versuch, unterschiedliche Formen der Identitätsbildung, d.h. das „Gegen- und Ineinander von ethnischer und klassenspezifischer Identität“ zu untersuchen, wobei er das Ergebnis dieser Identitätsbildung als strategische Entscheidung einzelner Akteure versteht. Die Entstehung eines Klassenbewußtseins bzw. eines ethnischen Selbstverständnisses untersucht Sprengnagel mittels einer Mikrostudie am Beispiel der mittelmährischen Stadt Proßnitz (Prostejov). Dabei bearbeitet er die unterschiedlich gut zugänglichen lokalen Quellen mit speziellen EDV-Programmen, mit denen die Informationen u.a. aus Wahlkatastern, Heiratsbüchern, Kirchenbüchern und Vereinslisten personal verknüpft werden können, was detaillierte Rückschlüsse über ethnische und klassenspezifische Zuschreibungen im Alltagsleben der Proßnitzer erlaubt. Schon jetzt kann als Ergebnis seiner Untersuchungen festgehalten werden, daß die ethnischen Zugehörigkeiten für den gesamten Untersuchungszeitraum, also bis zum Ende des 19. Jahrhunderts „uneindeutig“ blieben. Das heißt, die Proßnitzer bedienten sich in unterschiedlichen Zusammenhängen verschiedener Zuschreibungen und ethnische Solidarität ließ sich auf lokaler Ebene selbst um 1900 noch nicht eindeutig erkennen und in jedem Fall politisch mobilisieren.
Der zweite „exotische“ Beitrag kam von dem Landschaftsplaner Stefan Sakreida (Berlin), der über die Arbeit am Fachbereich Umwelt und Gesellschaft an der TU Berlin unter der Leitung von Prof. Küchler berichtete. Wie Sakreida anhand einer Reihe von Diplomarbeiten, seinem eigenen Dissertationsprojekt: „Die Fürstlich Schwarzenbergschen Gärten in Südböhmen“ sowie mehrerer studentischer Gartenbaupraktika zur Wiederherstellung historischer Schloßgärten zeigte, hat sich dort u.a. ein Forschungsschwerpunkt zur historischen Gartenbaukunst und zur Gartendenkmalpflege etabliert. Durch diesen könnte auch die gartenkunsthistorische Forschungslücke, die nach Sakreida im deutschsprachigen Raum besteht, geschlossen werden. Seit diesem Jahr wird zudem im Studiengang Landschaftsplanung das Studienprojekt „Gartendenkmalpflege in Tschechien“ angeboten. In Zusammenarbeit mit der Mendel-Universität für Land- und Forstwirtschaft in Brünn (Brno) bzw. deren Gartenbaufakultät in Eisgrub (Lednice) ist vorgesehen, daß in diesem Rahmen Berliner Studenten ein Austauschsemester absolvieren und zum einen eine Ausstellung zum Thema der tschechischen Gartenkunst erarbeiten und zum anderen ein gartendenkmalpflegerisches Projekt in einem historischen Garten Mährens durchführen.
Stephanie Weiss führte durch den letzten Teil der Konferenz, der sich besonders auf die jüngeren Entwicklungen in der Tschechoslowakei und der Tschechischen Republik konzentrierte. Alfrun Kliems (Leipzig/Berlin) erläuterte die Grundkonzeption des Handbuchprojekts der Arbeitsgruppe „Exil und Dissens“ am Geisteswissenschaftlichen Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig. Unter dem Titel „Grundbegriffe und Autoren ostmitteleuropäischer Exilliteraturen 1945-1989. Ein Beitrag zur Systematisierung und Typologisierung“ versucht die Gruppe, die Literatur, die Autoren und ihr Leben im Exil nach bestimmten wiederkehrenden Themen und Begriffen gegliedert zu erfassen. Ziel dieses Vergleichs, der neben der ostmitteleuropäischen Exilliteratur auch die Rumäniens einbezieht, ist es u.a., die Institutionen des literarischen Lebens im Exil, die Problematik der kulturellen Identität – von Kliems als „Schlüsselkategorie quälender Zwitterexistenz“ bezeichnet – sowie die Problematik des Sprachwechsels zu analysieren. Schließlich soll auch die Anbindung und gegenwärtige Reintegration der Exilanten in ihre Heimatländer beleuchtet werden. Obwohl die Schwierigkeiten der Auswahl, Zusammenfassung, Gliederung und Typologisierung bei einem derartig breitangelegten Vergleich offenkundig sind, verspricht diese Teamarbeit spannende Ergebnisse zu bringen.
Abschließend stellte Jörg Lohse (Göttingen) seine Dissertation „Die politische Klasse in den neuen Demokratien Ostmitteleuropas: Rekrutierung und politische Karrieren von Abgeordneten in Ostdeutschland und der Tschechischen Republik“ vor. In einem Vergleich der politischen Klasse Ostdeutschlands und Tschechiens soll die Frage beantwortet werden, wer die politischen Akteure der heutigen postsozialistischen parlamentarischen Demokratien sind und welche Rekrutierungsmuster und Karrierepfade für sie charakteristisch sind. Dabei unterscheidet Lohse drei Typen: die „Altkader“, die „Revolutionäre“ und die „Newcomer“, wobei er letzteren die größten Chancen auf eine Karriere als Berufspolitiker in der transformierten Gesellschaft einräumt. Die spezifischen politischen Entwicklungen der beiden ausgewählten Länder – Ostdeutschland, mit der Erfahrung eines Institutionentransfers; Tschechien, wo die Akteure die neue institutionelle Ausgestaltung selbst steuerten – lassen nicht nur für Soziologen interessante Antworten auf die Frage nach den Bedingungen der Entstehung einer politischen Klasse erwarten.
Mit einem Dank an das Auditorium und dem Dank des Auditoriums an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Collegium Carolinum fand die anregende, lebhafte und viele Kontakte vermittelnde Veranstaltung gegen 18.00 Uhr ihren Abschluß.
Berlin, Cornelia Neubert
Anhang
Verzeichnis der im Jahr 2000 eingereichten Exposés über laufende Forschungsarbeiten (die Exposés werden vom Collegium Carolinum auf Wunsch zugesandt):
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Nr. 1: |
Wirtschaftsverhalten, Elitenbildung und Identifikationsprozesse, untersucht am Buchhandel in Böhmen (1850-1908) (Stephan Niedermeier, Leipzig) |
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Nr. 2: |
Structural Change of Agriculture during the Czech Transition Period: Lessons for Economists and Policy Makers (Markus Brem, Berlin) |
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Nr. 3: |
Russische Emigration – tschechische Schriftsteller: Facetten kultureller Identität (Carmen Sippl, Salzburg) |
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Nr. 4: |
Kommunistische Diktaturdurchsetzung in einer tschechoslowakischen Industrieregion. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Ústí nad Labem (1945-1948) (N.N./Hannah-Arendt-Institut, Dresden) |
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Nr. 5: |
Die politische Klasse in den neuen Demokratien Ost-Mitteleuropas: Rekrutierung und politische Karrieren von Abgeordneten in Ostdeutschland und der Tschechischen Republik (Jörg Lohse, Göttingen) |
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Nr. 6: |
Kultur besteht – Reich vergeht: Tschechen und Sorben (Wenden) 1914-1945 (Timo Meškank, Berlin) |
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Nr. 7: |
Der Wandel der Ortsnamen in den ehemals deutsch besiedelten Gebieten der Tschechoslowakei (Friedrich Lehmann, Marburg/Lahn) |
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Nr. 8: |
Die Rüstungspolitik der Tschechoslowakei 1945-54. Die Umsiedlung von Produktionskapazitäten aus Westböhmen in die Slowakei am Beispiel der Škoda-Werke (Jennifer Schevardo, Bochum) |
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Nr. 9: |
Hussitische Propaganda: Corpus hussitischer Manifeste (Stand der Arbeiten) (Karel Hruza, Wien) |
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Nr. 10: |
Das Bild der Stadt Prag in der Prager deutschen Literatur (Susanne Christine Fritz, Dresden) |
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Nr. 11: |
Die Sudetendeutschen seit 1938: Eingliederung in Deutschland und Wandlung der Gruppenidentität (Ségolène Plyer, Berlin/Paris) |
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Nr. 12: |
Sudetendeutsche, Grenzlandbewohner, Transformation und Transnationalität. Noch einmal zur sudetendeutschen Frage nach der Wende (Wolfgang Fritscher, Diedorf-Oggenhof) |
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Nr. 13: |
Repertorium der deutschsprachigen geistlichen Literatur des Mittelalters in Böhmen und Mähren (Dietrich Schmidtke/Albrecht Hausmann, Heidelberg) |
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Nr. 14: |
Zur Großmährenforschung. Geschichtsschreibung und Forschung zwischen Wissenschaft und Politik (Stefan Albrecht, Mainz) |
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Nr. 15: |
Ökonomische Penetration in Mittel- und Osteuropa im Nationalsozialismus: Die Dresdner Bank und die Neuordnung des Kreditwesens im Sudetenland (Harald Wixforth, Dresden) |
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Nr. 16: |
Staatsgrenze und Identität in Ostmitteleuropa 1918-1938 (Monika Glettler/Peter Haslinger, Freiburg) |
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Nr. 17: |
Mediendiskussion und -disziplinierung nach Umbruchsituationen in der CSSR und der DDR – ein Vergleich (Christian Domnitz, Berlin) |
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Nr. 18: |
Die Rezeption des Hussitismus in Nordbayern und Südböhmen im 19. und 20. Jahrhundert (Gisela Kaben, München) |
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Nr. 19: |
Raumstrukturen und Raumsemantik in den Romane Gustav Meyrinks / Implizite Psychologie und zeitgenössische psychologische Theorien in der fantastischen Literatur der Frühen Moderne 1890-1930 (Franz Markus Schneider, Passau) |
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Nr. 20: |
Waldenser und Hussiten (Horst Schinzel, München) |
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Nr. 21: |
Böhmen, die böhmische Kur und das Reich vom Hochmittelalter bis zum Ende des Alten Reichs. Untersuchungen zur Kurwürde und zur staatsrechtlichen Stellung Böhmens (Alexander Begert, Mainz) |
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Nr. 22: |
Zwischen Tradition und Transformation: Russische Emigranten in der Tschechoslowakei zwischen den Weltkriegen Eine Untersuchung zu Integrationsprozessen bei politischen Flüchtlingen (Isabel Jochims, Köln) |
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Nr. 23: |
Böhmische Exulanten in Sachsen. Migration in der Frühen Neuzeit zwischen Mikro- und Makrogeschichte (Wulf Wäntig, Chemnitz/Dresden |
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Nr. 24: |
Das Reisetagebuch des Grafen Georg von Buquoy: der Besuch der Pariser Akademie 1815 (Margarete Buquoy, München/Feldkirchen) |
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Nr. 25: |
Forschungspool „Sudetendeutsche Studien“ (K. Erik Franzen, München) |
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Nr. 26: |
Parties and Politics in the Czechoslovak Republic confronting Crisis under the Depression (Mizuho Nakada-Amiya, Tokyo/Göttingen) |
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Nr. 27: |
Die SBZ/DDR und die Tschechoslowakei in den Jahren 1945-1969. Ihre Beziehungen auf politischem, gesellschaftlichem und kulturellem Gebiet (Volker Zimmermann, Düsseldorf/München) |
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Nr. 28: |
Grundbegriffe und Autoren ostmitteleuropäischer Exilliteraturen 1945-1989. Ein Beitrag zur Systematisierung und Typologisierung (Alfrun Kliems/GWZO, Leipzig/Berlin) |
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Nr. 29: |
Außenpolitik in den Zeiten der Transformation: Zum Einfluß innenpolitischer Faktoren auf die Europapolitik der Tschechischen Republik 1993-2000 (Anneke Hudalla, Berlin) |
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Nr. 30: |
Die Politik der Notenbank Österreich-Ungarns auf dem Hintergrund eskalierender ethnischer Konfliktlagen. Eine Studie zum Notenbankverhalten bei ethnisch differenten Geldverwendern (Jürgen Nautz, Kassel). |
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