AHF-Information Nr. 76 vom 22.09.1999

Der Europäische Adel im Ancien Regime:
Von der Krise der ständischen Monarchien bis zur Revolution (ca. 1600-1789)

Kolloquium veranstaltet von der Professur für Geschichte im Institut für Kulturgeschichte der frühen Neuzeit der Universität Osnabrück, gefördert von der Gerda-Henkel-Stiftung, Osnabrück 9. bis 11. Sept. 1999

 

Die Geschichte des Adels als politisch-sozialer Führungsschicht in der Frühen Neuzeit ist immer noch ein Thema, das von der historischen Forschung in Deutschland tendenziell vernachlässigt wird. Zwar sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Reihe wichtiger Arbeiten zu einzelnen Adelslandschaften des Alten Reiches erschienen, aber dafür sind zahlreiche andere Regionen und Themen unbearbeitet geblieben. Die relative Vernachlässigung der Geschichte des Adels in der deutschen Forschung, steht in einem deutlichen Kontrast zur Behandlung dieses Problemkomplexes in der Historiographie anderer europäischen Länder, vor allem derjenigen Englands und Frankreichs. Die Konferenz hatte sich daher zum Ziel gesetzt, unterschiedliche nationale Forschungsansätze zusammenzuführen, um so zu einer umfassenden Debatte über die politische, soziale und kulturelle Rolle des Adel im 17. und 18. Jahrhundert zu gelangen. Die Konferenz war nach sechs Themenkreisen gegliedert: (1) Das 17. Jahrhundert als Wendepunkt in der Geschichte des Adels, (2) Die Standeskultur des Adels und die adlige Haushaltung, (3) Der Hof als Mittelpunkt adliger Existenz, (4) Die Beziehungen zwischen dem Adel peripherer Provinzen und dem Zentrum größerer monarchischer Herrschaftsgebilde, (5) Das Spannungsverhältnis zwischen Adelsfreiheit und Staatsdienst, und (6) Der Adel am Ende des Ancien Régime.

Im einleitenden Teil der Konferenz, behandelte zunächst Ronald G. Asch (Osnabrück) die Transformation des europäischen Adels im 17. Jahrhundert. Während die These, wesentliche Teile des europäischen Adels hätten sich zu Ausgang des 16. Jahrhunderts in einer tiefgreifenden Krise befunden, heute von der Forschung eher mit Skepsis betrachtet werde, sei doch nicht zu leugnen, daß nicht zuletzt die Konfessionalisierung von Politik und Gesellschaft eine Herausforderung für die Position des Adels darstellte. Die Zuspitzung der konfessionellen Spannungen bedrohte Selbstverständnis und Ethos der adligen Führungsschicht. Der verminderte religiöse Enthusiasmus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam daher tendenziell dem Standesbewußtsein und Ethos des Adels, der freilich selbst eine verstärkte Bereitschaft zur Konversion zeigte, meist eher entgegen. Überdies entsprach die nach 1660 in den meisten europäischen Staaten erfolgende Stärkung des monarchischen Staates nicht selten einem Bedürfnis des Adels, seine Herrschaftsstellung durch die Krone legitimieren zu lassen. Schließlich war das 17. Jahrhundert auch kulturell eine Epoche der Rearistokratisierung. Schon die kulturelle Dominanz der Höfe vor allem in der zweiten Jahrhunderthälfte verbürgte dies. Diese Rearistokratisierung verband sich mit einer Tendenz zur Disziplinierung des adligen Verhaltens. Die exzessive Duellkultur der 1 Hälfte des Jahrhunderts wurde zurückgedrängt, und der theatralische Heroismus, der die aristokratische Selbstinszenierung in dieser Zeit geprägt hatte, wurde abgemildert und durch weniger militante Formen der Demonstration von Rang und Status ersetzt. Damit war auch kulturell jener Kompromiß mit dem monarchischen Staat erreicht, der die 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts nach den schweren Konflikten der ersten Jahrhunderthälfte allgemein kennzeichnen sollte.

Hier knüpfte der Vortrag von Jean-Marie Constant (Université du Maine, Le Mans) über Adel und Monarchie in Frankreich 1610-1653 an. Constant hob hervor, wie sehr das persönliche, damit aber letztlich auch das politische Verhalten des Adels vor der Mitte des 17. Jahrhunderts durch das Ideal des "schönen Todes" (belle mort) bestimmt wurde, das wesentlich mit für die Neigung zur Gewalttätigkeit verantwortlich war. Nur langsam wurde es durch das Ideal des "guten, christlichen Todes", an dem sich Frauen schon vorher orientiert hatten, ersetzt. Hier werden tiefere Zusammenhänge zwischen kulturellen und politischen Veränderungen deutlich. Freilich darf die Neigung des Adels zu Revolten und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen auch für die früheren Jahrzehnte nicht überbetont werden, wie Constant unterstrich, da die Mehrheit der Adligen den Kämpfen der Religionskriege ebenso fern zu bleiben suchte, wie der Fronde oder den von Magnaten geführten Adelsrevolten vor 1649. Der Neutralismus war eine weitaus typischere Haltung als das politische Engagement, womöglich in Opposition zur Krone.

Die Standeskultur des Adels und das adlige Haus bildeten den zweiten großen Themenkreis der Konferenz. Václav Buzek (Südböhmische Universität Budweis) und Petr Mata (Karlsuniversität Prag) gingen auf Wandlungen des Adels in Böhmen und Mähren im Zeitalter des Absolutismus (1620-1740) ein, und betonten dabei vor allem die Tendenzen zur Urbanisierung des Adels in dieser Epoche, die sich allerdings dennoch mit einem Ausbau der ländlichen Residenzen verbanden, mochten diese auch zum Teil eher der symbolischen Repräsentation von Herrschaft dienen, ohne wirklich noch Lebensmittelpunkt des Adels zu sein. Letztlich war in dieser Epoche, auch wenn die neuere Forschung die Bedeutung des Einschnitts von 1620 relativiert hat, doch ein allmählicher Identitätsverlust des böhmisch-mährischen Adels festzustellen.

Beatrix Bastl (Wiener Neustadt) setzte sich demgegenüber stärker mit den theoretischen Implikationen der Kategorie des Hauses auseinander (Haus und Haushaltung des Adels in österreichischen Erblanden im 17. und 18. Jahrhundert). In kritischer Distanz zum Brunnerschen Begriff des "ganzen Hauses" thematisierte Bastl das Haus eher als "Austragungsort von Generationen- und Geschlechterkonflikten, an dem die Dynamik von Interessen, Emotionen und Einstellungen ablesbar wird." Christoph Reinders-Düselder (Cloppenburg) stellte seinerseits die Lebenswelten des Adels in Nordwestdeutschland vor und analysierte dabei in seinem Vortrag (Adelskultur in Nordwestdeutschland im 17. Jahrhundert) insbesondere die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Adelskultur und bäuerlicher Kultur.

James Rosenheim (Texas A & M University, USA) stellte in den Mittelpunkt seines Vortrages über die politische Kultur der englischen gentry im frühen 18. Jahrhundert den allmählichen Rückzug der gentry aus dem politischen Leben der counties. Dieser Rückzug war einerseits durch die wachsende Attraktivität Londons und die steigende Bedeutung des Parlamentes bedingt, andererseits auch durch die politische Polarisierung, die lokale Konflikte gegenüber nationalen zurücktreten ließ. Nach Rosenheims Ansicht stand das politische Verhalten der gentry aber auch im Zeichen einer zunehmend kommerzialisierten Konsumkultur, die ihr Zentrum ebenfalls in London hatte und auf die Angehörigen der ländlichen Oberschicht, nicht zuletzt auch die weiblichen Familienmitglieder, eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübte. Rosenheim wagte die These, daß in dieser Epoche auch Politik immer mehr als ein Marktgeschehen begriffen worden sei und sich der Einfluß der neu entstandenen "world of goods" auf diese Weise auch im politischen Verhalten der gentry niederschlug.

Der Hof - und z. T. auch die hofnahen Behörden - als Zentrum der adligen Existenz standen im Mittelpunkt der folgenden drei Beiträge von Jeroem Duindam (Universität Utrecht), Stefan Ehrenpreis (Humboldt-Universität Berlin) und Katrin Keller (Wien/Universität Leipzig). Duindam kritisierte in seinem Beitrag über den Wiener und den französischen Hof (Numbers, ordinances, ceremony and nobles: the Bourbon and the Austrian-Habsburg courts in the later 17th century) das klischeehafte Bild des Hofes als eines "goldenen Käfigs" für den Adel, in dem das Zeremoniell dem Monarchen als Disziplinierungsinstrument diente. Der Alltag bei Hofe sei keineswegs durchgehend durch die strengen Regeln von Zeremoniell und Etikette bestimmt gewesen, die vielmehr nur in ritualisierten Ausnahmesituationen, etwa beim Empfang von ausländischen Gesandten vollständig zum Tragen kamen, mochte die seit dem späten 17. Jahrhundert fast permanente Präsenz von fremden Diplomaten am Hof auch die Tendenz zu strengeren zeremoniellen Regeln gefördert haben. Die zeremonialtheoretische und juristische Literatur des 18. Jahrhunderts habe hier ein verzerrtes und allzu starres Bild geschaffen. Im übrigen war ein besonders großer Hofstaat oft eher ein Symptom der Schwäche der Autorität des Monarchen, der es nicht habe wagen können, Bewerber um Hofämter zurückzuweisen, als ein Zeichen seiner Stärke, dies zeige auch und gerade der Vergleich zwischen Wien und Versailles. Ergänzend wies Stefan Ehrenpreis (Adel, Hof und Verwaltung in den habsburgischen Ländern zu Beginn des 17. Jahrhunderts) darauf hin, daß die zentralen Behörden der habsburgischen Monarchie stets vom Adel dominiert blieben; von einer Refeudalisierung durch den Hofadel im 17. Jahrhundert könne man daher nicht sprechen.

Katrin Keller (Der Dresdner Hof und der sächsische Adel im 17. und 18. Jahrhundert) hob in ihrem Vortrag die relative Distanz der sächsischen Ritterschaft zum kurfürstlichen Hof hervor. Obgleich die wichtigsten Positionen am Hof auch noch im 18. Jahrhundert überwiegend mit einheimischen Adligen besetzt wurden - für einige Hofämter galt das Erfordernis des Indigenats - besaßen Positionen in der weltlichen und kirchlichen Verwaltung nicht nur aus finanziellen Gründen eine größere Attraktivität; hier blieb die einheimische Führungsschicht unter sich, ohne sich mit der Konkurrenz polnischer oder anderer landesfremder Adelsfamilien auseinandersetzen zu müssen. Andererseits verzichtete der Kurfürst auf die eigentlich naheliegende Verlegung des Hofes nach Polen, da hier die notwendigen finanziellen Ressourcen fehlten.

Die Stellung des Adels peripherer Provinzen in größeren monarchischen Herrschaftsverbänden stellte ein weiteres zentrales Thema der Konferenz dar. Francesco Benigno (IMES, Rom und Universität Teramo) sprach über The nobility in the Italian provinces of the Spanish monarchy in the 17th century. Benigno konstatierte zunächst ein langsames Zusammenwachsen des städtischen und des Amtsadels auf der einen und des Militäradels auf der anderen Seite. Die zunehmende Veräußerung königlicher Regalien und Herrschaftsrechte habe die "soziale Grammatik" des kollektiven Verhaltens der adligen Führungsschicht tiefgreifend verändert. Eine große Bedeutung sei dabei auch der gestiegenen fiskalischen Belastung zugekommen. Sie sei die Triebkraft einer stärkeren Durchdringung von Wirtschaft und Gesellschaft durch den Staat gewesen; letzten Endes sei jedoch politisch und sozial die Höhe der Steuern weniger wichtig gewesen als die Form ihrer Erhebung. Die Loyalität des Adels im Herzogtum Mailand gegenüber der spanischen Krone sei daher auch nicht durch eine geringere fiskalische Belastung, sondern durch die Beteiligung wichtiger Adelskreise an der Steuererhebung zu erklären. Diese fehlte in Neapel, wo zum Teil landesfremde, auf jeden Fall aber mit dem Adel unverbundene Steuerpächter und Finanziers dominierten, so daß die adlige Elite hier eher bereit war, sich Revolten anzuschließen oder diese sogar zu führen.

In einem weitgespannten Vortrag über den ungarischen Adel in der Habsburger-Monarchie im 18. Jahrhundert ging Robert Evans (Oxford) unter anderem auf das Problem einer spezifisch nationalen Definition von "Adel" an der Peripherie der Monarchie ein. Vermögen und Lebensweise des zahlreichen ungarischen Komitatsadels genügten zumindest zum Teil nicht den Kriterien, die in anderen Provinzen Voraussetzung für die Zugehörigkeit zum Adel waren. Freilich blieb auch die Haltung der großen Magnaten zur Monarchie ambivalent, wie Evans u. a. am Beispiel des Fürstprimas József Batthyány und des siebenbürgischen Kanzlers Sámuel Teleki demonstrierte.

Auch der schottische Adel des 17. Jahrhunderts, das Thema (The Scottish Nobility and the Stuart Multiple Monarchy) des Beitrags von Keith Brown (Universität St. Andrew's) unterschied sich in seiner sozialen Struktur und im Hinblick auf seine wirtschaftliche Stellung deutlich vom englischen Adel. Schon allein die Tatsache, daß in Schottland auch die lairds, eigentlich Angehörige des niederen Adels, in gewissem Umfang juristisch verfestigte Herrschaftsrechte ausübten - stärker jedenfalls als die Angehörigen der englischen gentry - bildete einen wichtigen Unterschied zwischen Schottland und England. Hinzu trat die im Vergleich zu England größere Adelsdichte in Schottland. Diese Strukturunterschiede stellten auch ein Hindernis für die Anglisierung des schottischen Adels, die selbst beim Hochadel eher oberflächlich blieb, dar. Im übrigen stärkte freilich trotz mancher politischer Krisen die Abwesenheit des Monarchen in Schottland faktisch die Machtposition des Adels.

Das Thema der Adelsfreiheit, aber auch der Abhängigkeit des Adels im Fürstendienst griffen Wolfgang Neugebauer (Berlin), Edward Opalínski (Universität Warschau) und Johannes Arndt (Münster) auf. Während Opalínski das spezifische Freiheitsideal des polnischen Adels analysierte, ordnete Neugebauer den Adel vor allem der östlichen Provinzen Preußen, der oft als bedingungslos loyale tragende Schicht der absoluten Monarchie gesehen wird, bewußt in die Tradition der politischen Kultur des ostmitteleuropäischen Adels und seiner Vorbehalte gegen eine starke Krongewalt ein. Der Gegensatz zwischen Polen und Preußen relativierte sich somit, zumal Neugebauer zeigen konnte, daß selbst hohe Amtsträger der Monarchie, die aus dem Adel stammten, in ihrer heimischen Provinz nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst unter bestimmten Voraussetzungen eine eher oppositionelle Haltung gegenüber allen zentralisierenden Tendenzen einnahmen.

Johannes Arndt sprach über Die Reichsgrafen im 17. und 18. Jahrhundert und das Spannungsverhältnis zwischen Standessolidarität und Klientelbeziehungen. Er konnte deutlich machen, in welchem Umfang der Kaiser es verstand, das Instrument der Standeserhöhung (insbesondere die Erhebung in den Fürstenstand) als Druckmittel gegenüber altgräflichen Geschlechtern zu nutzen, die nun genötigt waren, zur bloßen Statusbehauptung ebenfalls den Fürstentitel anzustreben. Dies zog oft nicht nur ruinöse Prestige-Ausgaben, sondern auch die Bereitschaft, kaiserliche oder gegebenenfalls auch landesherrliche Ämter unter oft ungünstigen Bedingungen zu übernehmen, nach sich.

Die beiden abschließenden Vorträge der Konferenz konzentrierten sich auf die Situation des Adels im späten 18. Jahrhundert. Julian Swann (Birkbeck College, London), sprach über Robe, sword and aristocratic reaction: the French nobility and political crisis, 1748-1789. Er stellte das ambivalente Verhältnis der ducs et pairs zu den französischen Parlamenten dar. Trotz der bestehenden Verbindungen von Teilen des höheren Adels zur noblesse de robe zeigten sich unter Hochadligen deutliche Tendenzen, dem Pariser Parlament einen eigenen Gerichtshof aus pairs entgegenzusetzen. Der zeitweilig erreichte Interessenausgleich zwischen den unterschiedlichen Gruppierungen des französischen Adels begann sich daher auch an diesem Punkte schon lange vor 1789 aufzulösen.

In seinem umfassend angelegten Schlußvortrag Der Adel vor der Revolution stellte Walter Demel (Universität der Bundeswehr, München) die Fähigkeit des Adels sich im späten 18. Jahrhundert sozial, politisch, und wirtschaftlich gegen jede Konkurrenz zu behaupten in den Vordergrund. Freilich war der Preis, der dafür gezahlt werden mußte, derjenige einer zunehmenden Heterogenität des Adels, der weniger denn je eine klar umrissene soziale Identität besaß. Das Thema der gefährdeten adligen Identität im späten Ancien Régime stand auch im Vordergrund der abschließenden Diskussion. In diesem Zusammenhang verwies Wolfgang Neugebauer auf die Bedeutung der säkularen Agrarkonjunkturen für die gesellschaftliche Position des Adels und sah im Steigen der Agrarpreise im späten 18. Jahrhundert, die eine deutliche Steigerung auch der Bodenpreise nach sich zog, eine Bedrohung der Identität des Adels, da damit das Land, die traditionelle Basis adliger Herrschaft, tendenziell zum reinen Spekulationsobjekt wurde. Die Frage der adligen Identität in der Spätphase des Ancien Régime griff auch Jean-Marie Constant auf. Die immer unklarer werdenden Standesgrenzen hätten die Rolle des Staates als Schiedsrichter über den sozialen Rang verstärkt. Demgegenüber betonte Francesco Benigno, daß die Identität des Adels als einer homogenen sozialen Schicht ohnehin nur im nachhinein als Gegenbild zur anti-aristokratischen Ideologie der Revolution, die das "Andere" schlechthin darstellte, konstruiert worden sei. Die Kohärenz des Adels als Stand sei in Abwehr der pauschalen Adelskritik der Revolution postuliert worden, habe aber die spätere Geschichtsschreibung, bis in die Gegenwart hinein nachhaltig beeinflußt, so daß der Blick auf die Heterogenität des Adels auch für die moderne Forschung oft verstellt bleibe. Mit dieser Aufforderung, die hergebrachten Kategorien der Adelsforschung kritisch zu reflektieren, fand die Konferenz ihren Abschluß.

Ein Veröffentlichung der Vorträge ist geplant.

Kontaktadresse:

Prof. Dr. R. G. Asch
FB 2
Universität Osnabrück.
Neuer Graben 19-21
49069 Osnabrück
Tel. 0541-9694903
e-mail: ronald.g.asch@rz.uni-osnabrueck.de


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