LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte (bis September 2006: Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, WIR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Diese regionale Selbstverwaltungsorganisation der neun kreisfreien Städte und 18 Kreise ist historisch hervorgegangen aus der preußischen Provinzialverfassung und erfüllt überkommunale Aufgaben in den Bereichen Gesundheit und Soziales, Straßenwesen, Kommunalwirtschaft und Kulturpflege.

Zu dem letztgenannten Bereich zählt auch das Institut für westfälische Regionalgeschichte. Sein traditionelles Bezugsfeld war der 'Raum Westfalen'. Inzwischen gibt die Sozialgeschichte die methodische und inhaltliche Orientierung des Instituts vor; hierbei stehen Fragen der Verknüpfung von vergleichender Regionalgeschichte und theoriegeleiteter historischer Sozialwissenschaft im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten. Sie haben die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Politik zum Gegenstand und zielen auf das Besondere und das Exemplarische sowie auf das Verallgemeinerbare in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in Westfalen vorzugsweise im 19. und 20. Jahrhundert. Inhaltliche Forschungsschwerpunkte bilden:

Gemäß diesem Aufgabenkatalog ist das Institut in einzelne Referate gegliedert.

Das Institut verfügt über eine Präsenzbibliothek von rd. 30.000 Bänden und ca. 450 Zeitschriften (Einzeltitel) im Abonnement.

In der Praxis vollzieht sich die Institutsarbeit auf viererlei Weise:

Adresse: LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel.: 0251-591-5701
Fax: 0251-591-3282
E-Mail: wir@lwl.org
Internet: http://www.lwl.org/wir
Direktor: Prof. Dr. Bernd Walter

[Zum Seitenanfang]   [Zurück]   [Mitgliederverzeichnis]   [Startseite]


©

Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., 2012.
www.ahf-muenchen.de