Die Kommission für Geschichte des Altertums wurde 1950 - ein Jahr nach der Gründung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur - ins Leben gerufen, um als Trägerin des Projektes Forschungen zur antiken Sklaverei zu dienen. Dieses Projekt gehört zu den durch das Bund-Länder-Abkommen geförderten Akademienvorhaben und besitzt ihr Hauptpublikationsorgan in der Reihe Forschungen zur antiken Sklaverei, die vom Projektleiter herausgegeben wird. Die Reihe zählt einschließlich der früheren Abhandlungen, der Beihefte und der Übersetzungen z.Z. 70 Bände. Das Projekt verfügt über Arbeitsstellen im Akademiegebäude und an der Universität Trier mit zwei hauptamtlichen Kräften. Die Zahl der freien Mitarbeiter beträgt 51. In jedem zweiten Jahr findet ein Kolloquium aller am Projekt Beteiligten in der Akademie statt, auf dem die weitere Planung besprochen wird. Im Vordergrund stehen in den nächsten Jahren das Corpus der römischen Rechtsquellen zur antiken Sklaverei (CRRS) mit z.Z. drei Teilbänden und das Handwörterbuch der antiken Sklaverei (HAS).
Seit 1986 betreut die Kommission das Projekt Fundmünzen der Antike (FdA), das ebenfalls zu den von Bund und Ländern geförderten Akademienvorhaben gehört. Die Arbeitsstelle dieses Projekts befindet sich an der Universität Frankfurt/Main. In ihr sind sieben hauptamtliche Kräfte tätig, hinzu kommt eine wechselnde Zahl freier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Gegenstand der Untersuchung ist in der Hauptsache die Aufnahme der Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern (Luxemburg, Niederlande, Slowenien, Kroatien, Stadt Rom). Das geschieht in engem wissenschaftlichen Austausch mit vergleichbaren Projekten in Österreich, Ungarn, Italien, Schweiz, Polen sowie auch mit Frankreich und Großbritannien. Allein für Deutschland liegen 31 Bände in der Reihe Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland (FMRD) vor. In einer zweiten Reihe Studien zu Fundmünzen der Antike (SFMA) werden die Münzfunde als historische Quelle ausgewertet (z.Z. 18 Bände). Regelmäßig veranstaltete Kolloquien dienen vor allem der Methodendiskussion. Die Arbeit der letzten Jahre konzentriert sich u.a. auf einen riesigen Fundmünzenkomplex (70.000 Stücke) aus der Stadt Rom.
| Adresse: | Kommission für Geschichte des Altertums der Akademie der Wissenschaften
und der Literatur (Mainz) Geschwister-Scholl-Straße 2 55131 Mainz |
| Tel.: | 06131/577-133 |
| Fax: | 06131-577-117 |
| E-Mail: | antike.sklaverei@adwmainz.de johannes.deissler@adwmainz.de |
| Internet: | www.sklaven.adwmainz.de |
| Vorsitzender: | Prof. Dr. Heinz Heinen (Trier) |
| Mitarbeiter der Arbeitsstellen: | Forschungen zur antiken Sklaverei (antike.sklaverei@adwmainz.de) Projektleiter: Prof. Dr. Heinz Heinen (Trier): heinen@uni-trier.de Hauptamtliche Mitarbeiter: Dr. Johannes Deißler, M.A. (Mainz): johannes.deissler@adwmainz.de Dr. Andrea Binsfeld, M.A. (Trier): binsfeld@uni-trier.de Fundmünzen der Antike (FdA) (fda@em.uni-frankfurt.de) |
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