Die Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik wurde 1951 in München gegründet und hat hier ihren satzungsgemäßen Standort. 1967 hat sie sich dem Deutschen Archäologischen Institut angeschlossen und ist seitdem eine Bundesbehörde mit eigener Satzung im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes. Ihre wissenschaftlichen Projekte werden von einer Kommission bestimmt, der zehn durch Wahl bestellte Gelehrte sowie der Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, ihre beiden Direktoren und ein Vertreter des Auswärtigen Amtes angehören. Sie beschäftigt zur Zeit neben den Direktoren vier verbeamtete wissenschaftliche Referenten und drei wissenschaftliche Hilfskräfte in zeitlich befristeten Arbeitsverhältnissen. Eine altertumswissenschaftliche Fachbibliothek mit den Schwerpunkten Alte Geschichte, griechische und lateinische Epigraphik sowie antike Numismatik ist das wichtigste Arbeitsinstrument der Kommission.
Ihrer Aufgabe, Forschungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte in deren Verbindung mit der Archäologie, im besonderen auf den Gebieten der Epigraphik, der Numismatik, der Papyrologie und der historischen Topographie durchzuführen, zu fördern und zu veröffentlichen, kommt die Kommission durch die Tätigkeit ihrer Referenten nach. Schwerpunkte eigener Forschung sind zur Zeit griechische Inschriften von Pergamon und aus dem südwestlichen Kleinasien, lateinische Inschriften der antiken Iberischen Halbinsel, städtische Münzprägung des kaiserzeitlichen Kleinasien. Seit 1971 gibt die Kommission die als Jahrbuch erscheinende Zeitschrift Chiron. Mitteilungen der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts heraus, seit 1959 die Monographienreihe Vestigia. Beiträge zur Alten Geschichte. Im Rahmen des internationalen Gemeinschaftsprojekts der Sylloge Nummorum Graecorum hat sie die Publikation bedeutender deutscher Münzsammlungen übernommen.
Alljährlich lädt die Kommission zu einem fachwissenschaftlichen Kurs ein, bei dem sie dem wissenschaftlichen Nachwuchs von den deutschen Universitäten eine Einführung in wechselnde Spezialgebiete ihres Aufgabenbereichs durch prominente Gelehrte aus dem In- und Ausland vermitteln will, in loser Folge veranstaltet sie Fachvorträge, Seminare und Kolloquien.
| Adresse: | Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen
Archäologischen Instituts Amalienstraße 73b 80799 München |
| Tel.: | 089-286767-60 |
| Fax: | 089-286767-80 |
| E-Mail: | info@aek.dainst.de |
| Internet: | http://www.dainst.org/muenchen |
| Direktor: | PD Dr. Christof Schuler |
| Stellvertreter: | PD Dr. Rudolf Haensch |
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Arbeitsgemeinschaft historischer
Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., 2012. |