Das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) begann 1949 als „Institut zur Erforschung der nationalsozialistischen Politik“ mit seiner Arbeit. Aufgrund des zeitlich und sachlich umfassenden Arbeitsfeldes, das die gesamte deutsche Zeitgeschichte im europäischen Kontext umfaßt, wurde 1952 der Institutsname in „Institut für Zeitgeschichte“ geändert. 1961 erhielt das IfZ seine heutige rechtlich-organisatorische Struktur als „Stiftung zur wissenschaftlichen Erforschung der Zeitgeschichte“. Seit 1977 gehört es zu den Instituten der „Blauen Liste“, die sich 1995 zu einer Wissenschaftsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, die seit 1997 den Namen „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ trägt. 1990 wurde eine Abteilung im Auswärtigen Amt in Bonn gegründet, seit 2000 mit Sitz in Berlin, die den Auftrag hat, die außenpolitischen Dokumente der Bundesrepublik Deutschland zu publizieren. 1993 erfolgte die Gründung einer weiteren Abteilung in Potsdam, die 1996 nach Berlin verlegt wurde. 1999 wurde auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden eine vom IfZ erarbeitete und weiterhin wissenschaftlich betreute Dokumentation eröffnet, die als „Orts- und Zeitgeschichte“ angelegt ist. Im Zentrum der Dauerausstellung steht die nationalsozialistische Diktatur.
Hauptforschungsrichtungen
Wichtige Arbeitsbereiche
Servicefunktionen (die für die deutsche wie auch internationale Zeitgeschichtsforschung bereitstehen):
Archiv
Sammlung, Erschließung und Zugänglichmachen zeitgeschichtlicher Quellen (v.a. Nachlässe von Politikern, Diplomaten, Wissenschaftlern und Publizisten; Akten von Parteien und Verbänden; Dokumente aus den Nürnberger Prozessen und aus Verfahren gegen NS-Straftäter; Sammlung von Amts- und Verbandsdruckschriften; Sammlung von Zeitschriften und Flugblättern; Microfiche-Bestand der Akten der amerikanischen Militärregierung in Deutschland; OMGUS 1945-1949)
Bibliothek
Wissenschaftliche Spezialbibliothek für Zeitgeschichte mit ca. 235.000 Medieneinheiten und ca. 320 laufenden Zeitschriften. Sammelgebiet ist die deutsche Geschichte seit 1914 unter Berücksichtigung ihrer internationalen Verflechtungen. Intensive Inhaltserschließung des Bestandes einschließlich Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelwerken.
| Adresse: | Institut für Zeitgeschichte München – Berlin Leonrodstraße 46b 80636 München |
| Tel.: | 089/126 88-0 |
| Fax: | 089/126 88-191 |
| E-Mail: | ifz@ifz-muenchen.de |
| Internet: | http://www.ifz-muenchen.de |
| Direktor: | Prof. Dr. Andreas Wirsching |
| Stellvertreter: | Prof. Dr. Udo Wengst |
| Verwaltungs-Leiterin: | Ingrid Morgen |
| Abteilung im Auswärtigen Amt: | Institut für Zeitgeschichte München – Berlin Edition der Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland c/o Auswärtiges Amt Referat 117 an IfZ-AAPD 11013 Berlin |
| Tel.: | 01888-17-4398 |
| Fax: | 01888-17-3817 |
| E-Mail: | 117-IfZ-S1@auswaertiges-amt.de |
| Abteilung Berlin: | Institut für Zeitgeschichte München – Berlin Abteilung Berlin Finckensteinallee 85-87 12205 Berlin |
| Tel.: | 030-843705-0 |
| Fax: | 030-843705-20 |
| E-Mail: | berlin@ifz-muenchen.de |
| Dokumentation Obersalzberg: | Salzbergstraße 41 83471 Berchtesgaden |
| Tel.: | 08652/94796-22 |
| Fax: | 08652/94796-27 |
| E-Mail: | info@obersalzberg.de |
| Internet: | www.obersalzberg.de |
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