INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN JUDEN

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts, finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg. Organe der Stiftung sind der Vorstand und ein Kuratorium.

Das Institut, 1966 eröffnet, entstand aus dem Bedürfnis heraus, die über die Zeit des Nationalsozialismus geretteten reichen Archivbestände der jüdischen Gemeinden im Hamburger Raum wissenschaftlich auszuwerten. Es hat drei Hauptaufgaben: Forschung, Publikationen und Lehre an der Universität Hamburg.

Forschungsschwerpunkte sind:

Die Forschungen der Institutsmitglieder und auswärtiger AutorInnen werden in zwei Buchreihen veröffentlicht:

Das Institut hat eine öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek zur Geschichte des Judentums von 40.000 Bänden. Darunter befinden sich auch 600 Periodica und zahlreiche Hebraica. Im Internet ist der Katalog integriert in den Campus-Katalog der Universität Hamburg, Abteilung Geschichtswissenschaft. - Das Institut verfügt ferner über eine Bilddatenbank seines Bildarchivs zur Geschichte der Juden im Hamburger Raum.

Jedes Semester bietet das Institut an der Universität Hamburg mehrere Lehrveranstaltungen zur jüdischen Geschichte an. Es veranstaltet auch Colloquien und Tagungen. Zusätzlich werden im Institut regelmäßig Lehrveranstaltungen zur jiddischen Sprache und Literatur abgehalten.

Adresse: Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
Tel.: 040-42838-2617
Fax: 040-4480866
E-Mail: IGdJ@public.uni-hamburg.de
Internet: http://www.igdj-hh.de
Direktorin: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum
Stellvertreter: PD Dr. Andreas Brämer

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Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., 2012.
www.ahf-muenchen.de