Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext: Wechselnde Asymmetrien in kulturellen Austauschprozessen“

Der geisteswissenschaftliche Exzellenzcluster "Asien und Europa im globalen Kontext: Wechselnde Asymmetrien in kulturellen Austauschprozessen" der Universität Heidelberg ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat. Gegründet im Oktober 2007 in Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Institutionen bietet der Cluster hervorragende akademische Möglichkeiten und Chancen insbesondere für Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen. Der Cluster hat sich zum Ziel gesetzt, die Veränderung von Asymmetrien in kulturellen Austauschprozessen von der Bronzezeit bis in die Gegenwart zu analysieren. Die nicht-geografische Verwendung der Begriffe Asien und Europa und das Konzept der „cultural flows“ spielen dabei eine Schlüsselrolle. Der Cluster möchte unterschiedliche Fähigkeiten, Kompetenzen und Ansätze kombinieren und so innovative und nachhaltige Forschungskonzepte entwickeln. Ein breit gefächertes Netzwerk an Partnerinstitutionen, die zum größten Teil in Asien und in den Vereinigten Staaten angesiedelt sind, soll den bildungspolitischen Austausch unterstützen.

Der thematische Schwerpunkt des Clusters liegt auf Asien und Europa im globalen Kontext. Erklärtes Ziel ist die Analyse wechselnder Asymmetrien in kulturellen Austauschprozessen. Transkulturelle Prozesse sind wechselseitige Prozesse, die von Mittlern, d.h. Medien, Objekten oder Menschen getragen werden. Die heutige "Globalisierung" ist nichts weiter als eine Ausweitung und Beschleunigung eines Prozesses, der durch Austausch und Migration bereits seit der Vorzeit stattfindet. In Anbetracht der langen Geschichte solcher Prozesse schafft der Cluster den Rahmen für eine enge Interaktion zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die frühzeitliche Entwicklungen in Asien und Europa erforschen und Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die sich mit der Neuzeit befassen. Zum Verständnis neuer transkultureller Konfigurationen ist die fundierte Kenntnis der geschichtlichen Voraussetzungen unabdingbar; die Forschungsarbeit des Clusters gewinnt somit eine wichtige historische Dimension.

Die Forschung gliedert sich in folgende vier Bereiche:

A: Regierungskunst und Verwaltung
B: Öffentlichkeit und Medien
C: Gesundheit und Umwelt
D: Geschichte und Kulturerbe

Diese Forschungsfelder sind eng miteinander verknüpft sowohl in Bezug auf die Forschungsarbeit als auch die institutionelle Umgebung.

Die Hauptziele des Clusters sind:

 

Adresse: Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext:
Wechselnde Asymmetrien in kulturellen Austauschprozessen“
Karl Jaspers Zentrum für Transkulturelle Forschung
Voßstraße 2, Gebäude 4400
69115 Heidelberg
Tel.: +49-6221-54-4006
Fax: +49-6221-54-4012
E-Mail info@asia-europe.uni-heidelberg.de 
Internet: http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/ 
  
Prof. Dr. Madeleine Herren-Oesch (Neuere Geschichte)
Co-Direktor
Tel.: +49-6221-54-4098
Fax: +49-6221-54-4012
E-Mail herren@asia-europe.uni-heidelberg.de 
 
Prof. Dr. Axel Michaels (Klassische Indologie)
Co-Direktor
Tel.: +49-6221-54-8917
Fax: +49-6221-54-6338
E-Mail michaels@asia-europe.uni-heidelberg.de 
  
  Prof. Dr. Rudolf Wagner (Sinologie)
Co-Direktor
Tel.: +49-6221-54-7640
Fax: +49-6221-54-7639
E-Mail wagner@asia-europe.uni-heidelberg.de 

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