Das Archiv der deutschen Jugendbewegung wurde 1922 gegründet, 1941 beschlagnahmt, 1945 vernichtet, im selben Jahr wiedergegründet. Es dient der Sammlung und Sicherung der Dokumente der deutschen Jugendbewegung und ihrer Nachfolgeorganisationen ab etwa 1890 bis heute. Außerdem werden historische und zeitgenössische Jugendverbände, Jugendarbeit und Jugendforschung dokumentiert. Weitere Sammelschwerpunkte sind Lebensreformbewegung und Reformpädagogik. Das Archiv ist eine Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung.
Das Archiv umfaßt die Abteilungen Bücher, Zeitschriften, Akten, Nachlässe, Fotografien, Kunst, Tonträger und Filme, Objekte.
Die Bestände werden der wissenschaftlichen Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die eigene Forschungsarbeit umfaßt aufeinander bezogene Projekte, Tagungen und Publikationen (Themen sind: Jugendbewegung und Nationalsozialismus; Jugendbewegung und Widerstand; Jüdische Jugendbewegung; Junge Generationen und Krisen der Moderne 1870-1930; Lebensgeschichtliche Prägung durch die Jugendbewegung; Reform als Rettung - Antworten auf die Krisen der Gesellschaft um die Jahrhundertwende; Lebenserneuerung durch Jugend und Kunst; Die deutsche Jugendbewegung in der Religionsgeschichte 1900-1945).
Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung (seit 1969): Aufsätze, Forschungsberichte, Rezensionen, Fortlaufende Bibliografie);
Edition Archiv der deutschen Jugendbewegung (Dissertationen, Monografien, Quelleneditionen)
| Adresse: | Archiv der deutschen Jugendbewegung Burg Ludwigstein 37214 Witzenhausen |
| Tel.: | 05542/5017-20 |
| Fax: | 05542/5017-23 |
| E-Mail: | archiv@burgludwigstein.de |
| Internet: | www.burgludwigstein.de |
| Leiterin: | Dr. Susanne Rappe-Weber |
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Arbeitsgemeinschaft historischer
Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., 2012. |