Die „Alte Stadt“ ist eine Arbeitsgemeinschaft in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. In ihr sind derzeit über 150 Altstädte aus dem deutschsprachigen Raum, also auch Mitgliedsstädte in Österreich, Italien/Südtirol, Schweiz und Frankreich zusammengeschlossen. Dazu kommen ca. 100 Einzelmitglieder.
Die Vereinigung wurde 1960 im badischen Gengenbach als „Arbeitsgemeinschaft für reichsstädtische Geschichtsforschung, Denkmalpflege und bürgerschaftliche Bildung“ gegründet; sie firmiert seit 1977 als „Die alte Stadt“. Die Stadt Esslingen hat 1973 den Vorsitz und auch die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft übernommen.
Die Arbeitsgemeinschaft sieht ihre Hauptaufgabe einerseits im praxisbezogenen Erfahrungsaustausch zur erhaltenden Stadterneuerung und andererseits in der Vertiefung der Stadtforschung als Voraussetzung zum erhaltenden Umgang mit dem überlieferten Geschichtsbestand. Diese Aufgabe wird eingelöst durch die Veranstaltung von jährlich zwei Fachtagungen und durch die vierteljährliche Herausgabe der Fachzeitschrift „Die alte Stadt“.
Fachtagungen: Jeweils im Frühjahr wird die international ausgeschriebene Städtetagung (Jahrestagung) veranstaltet. Dabei werden unter stets wechselndem Generalthema aktuelle Probleme der Altstadtpraxis aufgegriffen und grundsätzlich sowie an konkreten Beispielen zum Vortrag und zur Aussprache gebracht. Dies geschieht in Verbindung mit fachlichen Exkursionen zur heutigen Altstadtarbeit.
Jeweils im Herbst werden im Rahmen einer sog. Regionaltagung Altstadtfragen sowohl am Beispiel der gastgebenden Stadt als auch von Städten der Region erörtert.
Die Tagungsergebnisse und überwiegend auch die Vorträge werden in der Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft festgehalten und verbreitet.
Zeitschrift „Die alte Stadt“: Sie ist erstmals 1974 erschienen. Sie dient der vielfältigen Wissensvermittlung zum großen Thema „Stadt“ und zudem auch der interdisziplinären Information über das wachsende Literaturangebot. Sie wird von international anerkannten Vertretern ihres Faches begleitet und überwiegend auch bestritten.
Die Themen sind ausgerichtet auf Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Stadtentwicklung, Denkmalpflege, Stadt-Neuarchitektur und Altbau-Neunutzung.
In der Arbeitsgemeinschaft sind kompetente Vertreter aller Fach- und Interessengruppen zum unmittelbaren Wissens- und Erfahrungsaustausch zusammengeführt: Stadtpolitiker und Bürgergruppen kommen genauso zu Wort wie die Stadtplaner, die Architekten, Stadthistoriker, Denkmalpfleger und Soziologen - und nicht zuletzt die Erkenntnisse aus Hochschulen, Städtebauinstituten und Akademien.
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind einerseits Städte als „Ordentliche Mitglieder“; andererseits können Einzelpersonen und Institutionen „Fördernde Mitglieder“ werden, die die „Alte Stadt“ durch Mitarbeit oder finanzielle Zuwendung unterstützen wollen. Mitgliedsstädte haben bis zu drei Personen gebührenfreie Teilnahme an den Tagungen und die Möglichkeit die Zeitschrift „Die alte Stadt“ als Freiexemplar zu beziehen. Fördernden Einzelmitgliedern ist eine Ermäßigung von 20 % beim Erwerb der Jahreszeitschrift gewährleistet.
| Adresse: | Arbeitsgemeinschaft Die alte Stadt e.V. Ritterstraße 17 73728 Esslingen |
| Tel.: | 0711/3512-3242 |
| Fax: | 0711/3512-553242 |
| E-Mail: | nina.ehresmann@esslingen.de
margret.burscheidt@esslingen.de (Seketärin) |
| Internet: | www.alte-stadt.de |
| 1. Vorsitzender: | Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger |
| 2. Vorsitzender: | Dipl.-Ing. Rainer Bruha (Freiberg/Sachsen) |
| Geschäftsführer: | n.n. |
| Komm. Leitung: | Dr. Nina Ehresmann |
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Arbeitsgemeinschaft historischer
Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., 2012. |