Mitteilung, 16. Juli 2010
Auslobung des Otto-Weerth-Preises
Der Otto-Weerth-Preis wird hiermit zum sechsten Male seit dem Jahre 2000 ausgelobt. Das Preisgeld beträgt im 175. Jahr nach Gründung des Vereins 3.000 Euro.
Einsendeschluss: 15. November 2010
Mitteilung, 13. Juli 2010
Am Institut für Europäische Geschichte, Mainz, ist eine Stelle als
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter-/in
(Vergütungsgruppe TV-L 13)
zum 1. November 2010 befristet bis zum 30. Juni 2012 zu besetzen.
Bewerbungsschluss: 6. August 2010
Pressemitteilung, 12. Juli 2010
Europa am Äquator?
BMBF-geförderte Nachwuchsgruppe am IEG Mainz untersucht Europabilder evangelischer Missionare
(Mainz, 12. Juli 2010, JBg) Am Institut für Europäische Geschichte (IEG) Mainz untersucht eine interdisziplinäre Nachwuchsgruppe die Europabilder evangelischer Missionare in außereuropäischen Ländern zwischen 1700 und 1970.
Die Nachwuchsgruppe »Transfer und Transformation der Europabilder evangelischer Missionare im Kontakt mit dem Anderen, 1700–1900« wird für vier Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms »Europa von außen gesehen« gefördert. Projektleiterin Dr. Judith Becker freut sich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit ›ihren‹ beiden Doktoranden – einer Theologin und einem Historiker. »Uns interessiert vor allem die Frage, mit welchen Vorstellungen von europäischen Werten deutsche und englische Missionare in außereuropäische Länder gingen und wie sich ihr Europabild durch das Leben in außereuropäischen Kulturen veränderte.« Verstärkt wird die Gruppe durch auswärtige Postdoktoranden, die jeweils für etwa ein Jahr in dem Projekt mitarbeiten werden. Als »fellows in residence« sind sie in die internationale Forschergemeinschaft des IEG eingebunden. Sie sollen insbesondere die Perspektiven katholischer Missionare und den Blick aus ehemaligen Missionsgebieten einbringen.
Mit einem Fördervolumen von mehr als einer Million Euro unterstreicht das neue Projekt das Forschungspotential des außeruniversitären Instituts, das unter anderem ein Graduiertenkolleg mit der Universität Mainz betreibt. »Die Nachwuchsgruppe verbindet in idealer Weise innovative europabezogene Fragestellungen mit der kirchen- und religionsgeschichtlichen Expertise unseres Instituts«, betont Direktorin Prof. Dr. Irene Dingel. Hervorgegangen ist die Initiative aus einem Forschungsschwerpunkt des IEG, der sich mit Wechselwirkungen zwischen Wertewandel und Geschichtsbewusstsein in europäischen Gesellschaften beschäftigt.
Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Europäische Geschichte
Veranstaltungen / Öffentlichkeitsarbeit
Alte Universitätsstr. 19
55116 Mainz
Tel.: 06131 39-39350, Fax: 06131 39-35326
E-Mail: ieg4@ieg-mainz.de
Mitteilung, 6. Juli 2010
Am Institut für Europäische Geschichte, Mainz, sind folgende Stipendien ausgeschrieben:
2 Forschungsstipendien für internationale
Post-Docs [PDF, deutsch]
2 research fellowships for international postdocs
[PDF, english]
10 Forschungsstipendien für internationale
Doktoranden [PDF, deutsch]
10 research fellowships for international
PhD students [PDF, english]
für einen Forschungsaufenthalt in Mainz ab Januar 2011 oder später.
Bewerbungsschluss: 27. August 2010
Mitteilung, 29. Juni 2010
Preis der Gesellschaft für Historische Migrationsforschung
Der alle zwei Jahre verliehene Preis der Gesellschaft für Historische Migrationsforschung (GHM) für die beste Dissertation in diesem historischen Teilfach geht in diesem Jahr an Frau Annegret Kuhlmann-Smirnov für ihre an der Universität Bremen eingereichte Arbeit
„Schwarze Europäer: Eine transregionale Untersuchung zur Sozial- und Kulturgeschichte von ‚Hofmohren
‘‘ im Alten Reich“Die Arbeit greift ein bis heute nur wenig behandeltes Thema auf, das auf breiter empirischer Basis durch die Rekonstruktion von Einzelbiographien behandelt wird und dabei theoretische Forschungsansätze geschickt mit empirischer Analyse verbindet.
Für die historische Migrationsforschung zeigt diese Studie erneut, dass die transregionale Mobilität in der frühen Neuzeit bisher erheblich unterschätzt wurde. Die Verfasserin beschreibt und analysiert die soziale Einbindung, die Konflikte sowie die Anbindung der ‚Hofmohren
‘ an die afrikanische Diaspora und die Remigration, die keine Ausnahmeerscheinung war. Die ‚Mohren‘ waren Teil der höfischen Beziehungsnetze, und es bestand nicht nur ein ausgesprochenes Interesse an ihrer Gegenwart am Hofe, sondern es gab auch zahlreiche Fälle der Abwerbung. Die Studie leistet einen fundamentalen Beitrag zum Verständnis der Rolle von Menschen afrikanischer Herkunft der höfischen Gesellschaft der frühen Neuzeit.Mitteilung, 18. Mai 2010
Folgende Ausstellung wird in Kürze gezeigt:
Grenzen überschreiten. Bayern und Salzburg 1810-2010
Ausstellung des Salzburg Museum, der Staatlichen Archive Bayerns und der Stadt Laufen
12. Juni bis 31. Oktober 2010
Ausstellungsorte:
Zur Ausstellung erscheint ein Ausstellungskatalog. Weitere Informationen
unter
www.salzburgmuseum.at, www.stadtlaufen.de,
www.gda.bayern.de
Information zur Ausstellung:
Die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege hatten gravierende Auswirkungen auf das ehemalige Hochstift Salzburg, das nach 1803 seine Selbständigkeit verlor und nach 1816 zwischen Österreich und Bayern geteilt wurde. In der Zeit zwischen 1810 und 1816 gehörte Salzburg zum Königreich Bayern. Der Anfall Salzburgs an Bayern vor 200 Jahren ist Anlass für die Doppelausstellung "Grenzen überschreiten" in Salzburg und Laufen.
Im Salzburg Museum werden die sechs wechselvollen Jahre bayerischer Herrschaft von 1810 bis 1816 und ihre Protagonisten beleuchtet.
Der Ausstellungsteil im Alten Rathaus in Laufen stellt das Thema Grenze als trennendes und verbindendes Element in den Mittelpunkt. Außerdem wird die Geschichte des Rupertiwinkels bis in die Gegenwart beleuchtet.
Mitteilung, 14. April 2010
Prize of the German Historical Institute London
Bewerbungsschluss: 18. September 2010
The Prize of the German Historical Institute London is awarded annually for an outstanding Ph.D. thesis on German history (submitted to a British or Irish university), British history (submitted to a German university), Anglo-German relations, or an Anglo-German comparative topic. The Prize is 1,000 Euros.
www.ghil.ac.uk|
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Arbeitsgemeinschaft historischer
Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., 2010. |